Dr. med. Matthias Thöns & Holger Müller-Berge, Wiesenstraße 14, 58452 Witten
Fachärzte für Anästhesiologie, T: Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin, zertifiziert nach DIN/ ISO

Micheles Geschichte - Das Vorgespräch

 

 

Michèle:

Ich war sehr krank und erschöpft. Abends lag ich dann mit Mama, Louisa und Katze Fee oft auf der Couch... Aber jetzt soll ja alles besser werden, wenn die Operation der Ohren erst mal vorbei ist....

Michèle:

„Wir müssen schon wieder Mal zum Arzt....“ Mama sagt, es ist der Schlafdoktor. Na ja, das Haus sieht jawohl eher aus wie eine alte Fabrik. Mal sehen, was da so passiert.

Ein Glück, dass meine Schwester Louisa mitkommt, die war nämlich auch schon mal bei diesem Schlafdoktor.

Mama weiß erst nicht so richtig wo sie hin soll.... zum Glück steht auf dem Schild „Zugang über den Hof“.

Na ja, wir haben das kleine Krankenhaus doch noch gefunden. Hinter einer „Theke“ saßen 2 nette Frauen....

Mit „Lendita“ stellte sich die Frau vor, sie begrüßte uns alle freundlich. Sie hatte ein komisches Hemd mit Sonne, Mond und Sternen an. Hat das wohl etwas mit dem „Schlafdoktor“ zu tun?

Hinter der „Theke“ saß noch eine Frau Dr. Idris. Mama sagte, die operiert hier Frauen damit sie wieder gesund werden. Ich frage mich, ob die auch Mädchen operieren kann?

Mama ging mit uns ins Wartezimmer, wir durften mit Bauklötzen spielen; sie mußte einen grünen Zettel ausfüllen, das machte sie nicht so gerne.

Mit einer Tasse Kaffee von Schwester Angelika ging es Mama wieder besser; ich glaube sie merkte wie nervös Mama war...

Wie spielten begeistert in der Zimmerecke. Mama las zufrieden ihre Gala – so informiert sie sich immer über das Neueste.

Angelika brachte uns in ein anderes Zimmer. Weil ich ganz schön Angst vor diesem bunten Band hatte (der Kinderarzt hat das auch um meinen Arm gemacht und dann hatte er mich einfach gepiekst...) hat Angelika das erst mal bei meiner Schwester Louisa gemacht. Louisa hat sogar einen tollen Stempel mit einem Pferd auf den Arm bekommen – so einen wollte ich auch....

Danach war ich dran. Weil ich doch etwas Angst hatte, durfte ich bei Mama auf dem Schoß sitzen bleiben und Angelika hat mir das Band mit den Clowns um den Arm gewickelt.

Nun kitzelte Angelika mich in der Ellenbeuge. Sie sagte „ich suche die richtige Stelle für den Pferdestempel“

... und den habe ich dann bekommen ...

.... sieht doch wohl Klasse aus....

 

Später mußte ich meinen Finger in die „leuchtende Fingergarage“ stecken. Ein Gerät – so groß wie ein Walkman piepste lustig.

Angelika sagte „alles o.K.“ und hat das auf einen Zettel geschrieben. Weil Mama vor Aufregung nicht mehr wußte wie schwer ich war, hatte Angelika mich noch gewogen.

... und jetzt gab Angelika der Mama das Zauberpflaster und erklärte alles ausführlich. Mama sollte das „Zauberpflaster“ am Freitag morgen ganz früh auf den Pferdestempel kleben. Dann würde mein Arm einschlafen und somit nicht merken, wenn der „Schlafknopf“ auf meinen Arm geklebt würde.

Außerdem sagte Angelika, ich dürfte am Freitag nicht essen und trinken, auch keine Bonbons lutschen ... das finde ich gar nicht schön. Aber Angelika hat gesagt, zur Belohnung bekomme ich hinterher Cola zu trinken....

Endlich kam der Schlafdokor Thöns. Er sah sich erst mal die Unterlagen vom Kinderarzt an und stellte Mama Fragen zu meinen Krankheiten.

... und Louisa wollte gleich wissen, ob sie am Freitag auch mitkommen darf ...

„Ja natürlich“ hat er gesagt.

Danach hat Dr. Thöns mich mit seinem roten Hörschlauch abgehört. Er sagte, er könne mein Herz so schön hören und ich sollte tief ein- und ausatmen. Erst fand ich das gar nicht schön ....

... aber dann merkte ich, dass das gar nicht schlimm ist ....

 

Zum Schluß hat er mir noch in den Mund geguckt. Ich hatte Angst davor, dass er mir dieses Holzstück so tief in den Mund schiebt wie der Kinderarzt ...

.... - aber ganz ehrlich – das hat er nicht getan und es war nicht schlimm...

Dr. Thöns sprach dann mit Mama und beantwortete ihre Fragen. Er hat noch mal gesagt, dass Mama an das Zauberpflaster denken solle und ich Freitag morgen auch wirklich nichts naschen darf ...

Wir durften gehen und ich glaube ich brauche am Freitag keine Angst vor dem „Schlafdoktor“ zu haben.